Raucherentwöhnung mit Hypnose Variante 1

Beschreibung einer Behandlung "Wie eklig"

Hypnose

Ein Patient hat mich kontaktiert, da er mit dem Rauchen aufhören wollte. Dieser Anruf ist schon der erste Schritt in Richtung Nichtrauchen. An dieser Stelle tritt der Wille zum Aufhören an die Oberfläche.

Im Gespräch habe ich dem Patienten die Vorgehensweise erklärt. Wesentlicher Bestandteil der Raucherentwöhnung ist es, zwei Wochen lang ein Rauchertagebuch zu führen. In diesem Tagebuch wird festgehalten, wann und wo und in welcher Gemütsverfassung geraucht wird. Es soll und darf "ganz normal" weiter geraucht werden. Einzigste Bedingung ist, dass ohne Ablenkung geraucht wird. 

Also nicht mit Kollegen, beim Käffchen oder beim Daddeln am Handy. Einfach nur Rauchen. Ganz pur. Sie würden staunen, was sich in dieser Zeit schon bewegt und verändert.

Nach den zwei Wochen kam der Patient mit einem ausgefüllten Tagebuch zu mir. Dies hat  mir auch gezeigt, dass der Patient sich auf die Therapie eingelassen hat und gewillt ist den Weg in Richtung Nichtrauchen zu gehen. Sprich, der Wille war da.

Bevor es dann zur Hypnosesitzung kam, haben wir uns davor noch über das Tagebuch und dessen Wirkung ausgetauscht und noch einiges mehr.

Für diesen Patienten war es am passendsten einen ekligen Geschmack zu wählen, sobald die Zigarette auch nur in die Nähe seiner Lippen kommt. Wir haben uns in der Trance Stück für Stück vorgearbeitet. Und nach ein paar Runden erlebte es der Patient schon als mega eklig, wenn er die Zigarettenpackung nur in der Jackentasche hatte. Die Konsequenz war, die Packung zu entsorgen.

Der Geschmack war übrigens Katzenklo. 

Seit nahezu 3 Monaten ist der Patient rauchfrei.