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Natürlich. Warm. Persönlich.


Mirjam Hauptfleisch Heilpraktikerin

Wie schön, dass wir uns genau an dieser Wegkreuzung begegnen.

Sei mir herzlichst gegrüßt. Lass uns gemeinsam ein Stück gehen und ich erzähle Dir von mir und meinem Vertrauen in Dich.

Vertrauen in mich? Fragst Du Dich. Das ist es doch was zurzeit fehlt.

Du fühlst Dich, angstvoll, traurig, verunsichert und… dass da doch noch etwas ist, das in Dir wachsen möchte.


Ja, ich habe großes Vertrauen in Dich. Denn auch wenn Du es im Moment nicht fühlen kannst, es ist da. Du hast alles in Dir um Deinen Weg raus aus Angst und Trauer gehen zu können.


Weißt Du, diese Situationen im Leben tragen eine große Kraft in sich, eine Kraft neue oder andere Herzenswege zu gehen. Eine Kraft, diese Wege zu fühlen, spüren, sehen und zu beschreiten. Und Du bist bereits aktiv geworden, Impulse für eine Veränderung zu bekommen. Deshalb bist Du hier bei mir angekommen.


Mir ging es vor einigen Jahren ähnlich wie Dir. Ich erzähle Dir meine Geschichte.

Mein Weg...

Kompass im Retro Stil

Eines Mittags musste ich meinen Sohn vom Kindergarten abholen, da ich sonst niemand damit beauftragen konnte. Papa, Omas und Opas waren nicht greifbar. Da musste ich also mal wieder los.


Und zwar alleine. Mit dem Auto. Vor dem Kindergarten warten. Meinen Sohn in Empfang nehmen.


Was wäre, wenn ich eine Panikattacke bekommen würde und auf einmal mausetot wäre? Zack, weg. Allein der Gedanke daran ließ mir ein Kribbeln vom Kreuzbein die Wirbelsäule hoch aufsteigen und den Puls nach oben jagen.


Ich sammelte alles an Kraft, Mut und Vertrauen zusammen, was sich so in Bröseln noch vor mir zeigte und fuhr los. Das Radio drehte ich im Auto auf und sang lauthals mit. Singen lenkte mich ab und verlangsamte mein Gedankenkarussell deutlich.


Und dann stand ich da vor dem Kindergarten. Wie ein Tiger lief ich am Zaun des Nachbargebäudes auf und ab. Im Kopf ging ich durch, wer von den Mamas eine medizinische Ausbildung hatte und welche mir gleich helfen könnte, wenn ich umfalle.


Einen klitzekleinen Moment hielt ich in meinen Gedanken inne.

Der Kreis wird eng

Und dann wurde ich sauer. Stinksauer. Auf mich selbst. Wie konnte es soweit kommen, dass ich es kaum noch schaffte meinen Sohn vom Kindergarten abzuholen? Ich war meiner Panik völlig ausgeliefert. Der Kreis wurde für mich immer enger.

Was war geschehen?


Begonnen hatte alles mit einem Hörsturz. Aus dem Nichts war er da. Für mich ohne Vorwarnung. Gestoppt im vollen Lauf. Diesen Hörsturz empfand ich als große persönliche Niederlage. Mein Selbstbild war zerbrochen. Hatte ich doch alles mit Leichtigkeit gewuppt. Kinder, Beruf, Haus, Mann, Ehrenamt. Das war wohl für mein System über die Jahre zu viel. Warum nur? Ich kann das doch. Ich muss das doch.


Es dauerte noch einige Zeit bis ich weicher in meinen Gedanken und zu mir selbst wurde.

Meinem Ohr ging es schnell wieder gut, aber dann kamen die Panikattacken. Gefühlt auch wieder aus dem Nichts. Immer gleich. Immer wieder. Kribbeln vom Kreuzbein aus nach oben steigend. Ein flaues Gefühl in Armen und Beinen und einen rasenden Puls. Dazu die unglaubliche Angst sterben zu müssen.

In diesem Kreislauf lebte ich. Ich ergab mich meiner Situation. Meine Kontakte nach außen nahmen ab, da ich mich ungern zumutete und Angst vor öffentlichen Panikattacken hatte.


So lebte ich, bis ich eben vor diesem Kindergarten stand. Stinksauer. So konnte es nicht weiter gehen. Für mich nicht. Für meine Kinder nicht. Für meine Familie nicht. Ich wollte wieder fröhlich sein, meinen Alltag mit Freude leben und meine Wege frei gehen.

Sturm
Schlüssel auf Stein

Meine Wege frei gehen

Also was tun? Ich hatte das Gefühl, dass ich es alleine nicht schaffen würde. Ich begann nach passenden Therapeuten zu suchen und wollte, dass sie für mich alles heil machen und ich dann wieder wie zuvor weitermachen konnte. Vermutlich spürst Du schon, dass es anders gekommen ist.


Mir ging es nach einiger Zeit nicht wirklich besser. Wie konnte das sein? Ich arbeitete doch mit Therapeuten daran. Du ahnst es? Da konnte nicht viel passieren, da ich nicht zu mir und zu meiner Verantwortung stand. Ich war der passende Schlüssel für mein Schloss. Mein Unterbewusstsein scheint mich damals gelenkt zu haben und ich habe nach anderen Therapeuten Ausschau gehalten. Auf diesem Wege ist eine wundervolle Therapeutin in mein Leben getreten. Wobei, so wundervoll fand ich sie am Anfang noch nicht, denn sie hat mir konsequent meine Verantwortung sichtbar gemacht und sie hat mir meine Verantwortung immer wieder zurückgegeben. Was hat mich das geärgert. Verantwortungs-Ping-Pong quasi. Das ging so lange hin und her, bis ich damit begonnen habe meine Verantwortung stückweise anzunehmen und Vertrauen in mich aufzubauen:

·        Vertrauen in mich

·        Vertrauen in meine Bedürfnisse

·        Vertrauen in meine Gaben

·        Vertrauen in mein Herz

Und mit dem wachsenden Vertrauen konnte ich mich vielen aufkeimenden Fragen stellen:

Wer bin ich? Wohin will ich? Warum will ich das? Was ist meine Motivation? Wofür brenne ich? Was begeistert mich? Was sind meine Wünsche? Was sind meine Ziele? Welche Anteile von mir sind versteckt? Welche Gaben sind unterdrückt?


So lernte ich mich neu, anders, altbekannt und liebevoller kennen. Das war das Aufschließen des Schlosses. Die Tür zu mir selbst ging auf. Erst einen Spalt, irgendwann konnte ich meine Tür durchschreiten und Wege wurden dahinter sichtbar. So manchen Trampelpfad habe ich begehbar gemacht. Andere Wege waren schon gut ausgebaut und locker zu gehen. Und manchmal, auch heute noch, bin ich so neugierig, weil hinter dem Dickicht ein Weg lockt und dann versuche ich Wege durch das Dickicht zu finden, um genau dort hinzukommen. 

Warum gerade die Themen Angst und Trauer?

Mittlerweile glaube ich, dass die sich die beiden Themen Angst und Trauer mich ausgesucht haben. Zu Beginn meiner Panikattacken habe ich mit all meiner Energie versucht die Angst von mir wegzuhalten. Ich habe einen riesigen Aufwand betrieben sie niederzudrücken und klein zu machen. Du kennst Spielzeug in der Dose? Man quetscht was rein und beim Öffnen breitet sich das Spielzeug aus und springt mit einem mächtigem Wumms raus. So ging es mir mit meiner Angst. Jedes Mal nach dem Zusammenquetschen ist sie mir mit großer Kraft entgegengesprungen. Das war wohl die falsche Taktik.


Erst als ich damit begonnen habe die Tür zu mir aufzuschließen und Vertrauen zu mir zu fassen, konnte ich damit beginnen meine Angst näher anzuschauen. Auch davor hatte ich Angst. Aber im Gespräch mit meiner Therapeutin war es mir gut möglich. Langsam. Erst ein Auge auf und dann beide. Und was ich dann sah, fragst Du Dich? Ein Monster, eine Fratze oder was ganz Scheußliches?

Zugegeben die Angst war schon ganz schön aufgeplustert, aber eher bedauernswert als bedrohlich. Sie wollte gehört werden, gesehen werden und mir dringend etwas sagen. Deshalb hat sie so Radau gemacht. Auch hat mir die Angst meine Trauer gezeigt. Die stand hinter ihr. Schnell die Augen wieder zu.

Ok, dachte ich mir, was wäre, wenn auch die Trauer mir etwas zu sagen hätte? Also, Augen wieder auf. Und auch die Trauer hatte viele Botschaften für mich. Wichtige tiefgreifende Botschaften für mich und mein Leben. Auch sie wollte gehört und gesehen werden.

Und beide, die Angst und die Trauer, wollten wieder ein Teil von mir sein. So richtig, liebevoll angenommen und akzeptiert sein. Diesen Weg sind wir auch gegangen. Mittendurch, statt dran vorbei. Hand in Hand. Unterstützt von allen anderen tollen Anteilen, die ich so in mir fand.

Und heute? Sind wir ein tolles Team. Alle miteinander.


Ja, ich fühle mich dankbar für das Erlebte. Ich durfte mich entwickeln, ich durfte annehmen, ich durfte mich lieben lernen. Und ich weiß, dass es vielen Menschen, vielleicht auch Dir, so geht, wie es mir damals ging. Und ich empfinde es als Geschenk genau in diesen Themenfelder wirksam sein zu dürfen.

Frau voller Kraft

Ich möchte Dir Mut machen...

Mit meiner Geschichte möchte ich Dir Mut machen, dass auch Du Deinen Weg durch und aus Angst und Trauer gehen kannst. Es ist alles in Dir, was Du brauchst um Deinen Weg zu gehen. Deinen Herzensweg.

Ich möchte Dir Mut machen, dass wir gemeinsam auf Deine Wanderung gehen. Übrigens, durch Dein Hiersein hast Du Dich bereits auf dem Weg gemacht. Dein erster Schritt ist getan.

Lass uns zu zweit gehen über Hügel, Berge, Ebenen, Täler und Lichtungen. Lass uns Siebenmeilenschritte machen, wenn es uns möglich ist oder auch Minischritte gehen. Im Laufe unserer gemeinsamen Wanderung wirst Du Deine Schätze entdecken, die in Dir liegen. Sie zeigen sich von ganz alleine und darfst sie hüten, bewahren und groß werden lassen.

...und wofür ich stehe.


Ich möchte dir noch erzählen welche Werte mir in meinem Leben und somit auch für meine Arbeit wichtig sind. Denn sie spiegeln sich darin wieder.

Im Lauf der Jahre habe ich mich gut kennengelernt und trotzdem war ich neugierig, was Menschen in meinem Umfeld über meine Werte sagen.

Gefragt habe ich meinen Mann und meine Mama. Vielleicht sind die Beiden nicht immer ganz objektiv mir gegenüber, aber schonungslos ehrlich.

Der erste Wert kam herausgesprudelt, bevor ich meinen Mund zugemacht habe:


...Freiheit ...

Oh ja, die ist mir wichtig. 

Freiheit im Denken, mal anders denken und fühlen. Die Freiheit auch mal alle fünfe grade sein zu lassen oder auch mal eine zeitlang am Anschlag zu laufen. 

Freiheit im Tun. Nicht immer das tun was erwartet wird oder auch genau den Erwartungen entsprechen. Nein sagen oder ja, nicht willkürlich und unverbindlich, sondern frei und überlegt.

Freiheit im Sein. Ich genieße die Zeit mit meiner Familie. Ganz nah und eng. Und dann sitze ich wieder auf gepackten Koffern. Wenn sich die Gelegenheit bietet, bin ich gerne auch mal über's Wochenende mit einer lieben Freundin weg und genieße es. Oder ich gebe ein Seminar oder Unterricht, das bringt ganz andere Impulse.


...Selbstverantwortung...

Ein heikles Thema. Ich stolpere immer mal wieder darüber. Ich stehe für mein Handeln und Tun ein und sonst niemand. Ich kann dann niemand mehr für meine Situation verantwortlich machen oder andauernd rum jammern. Selbstverantwortung heißt für mich: für mich selbst zu sorgen und die Dinge zu tun, für die ich einstehen kann. Es gibt dazu einen wunderbaren Youtube-Beitrag von Vera Birkenbihl. 


...Empathie...

Laut Wikipedia ist Empathie die "Bereitschaft und Fähigkeit, sich in die Einstellungen anderer Menschen einzufühlen". Das mag ich gerne. Ich empfinde es als Bereicherung mich in andere Denkweisen einfühlen zu dürfen. Und das ist es doch was wir Menschen wollen, gesehen und gehört werden so wie wir sind.

Lerne mich besser kennen:

Ich mag es so gerne Menschen wachsen zu sehen. Wenn Dinge auf einmal möglich sind, die kaum möglich erschienen. Strahlende, verdutzte, stolze und nach innen und außen lächelnde Gesichter.

Zuletzt habe ich von Jon Kabat Zinn "Gesund durch Meditation" gelesen. Ein wundervolles Buch über die Achtsamkeit.

Als nächstes habe ich "The Big Leap" von Gay Hendricks vor mir. Seems to be mindblowing. Ich bin gespannt!

Ich nehme mir jeden Morgen ein paar Minuten Zeit und bereite mich energetisch auf den Tag vor. Ich mache zuerst eine Reinigungsübung und danach erde ich mich und bin fest verbunden mit der Erde. Das tut mir richtig gut.

Komischer Satz, gell? Wofür gehst Du? Ich gehe für den Weg des Loslassens. Denn nur mit Loslassen, kann ich neues greifen. Loslassen ist der Moment des Annehmens. Früher hatte ich Angst vor dem Loslassen, heute gibt es mir neue Möglichkeiten.

Das ist bei mir ganz unterschiedlich. Manchmal ist es die Ruhe in der Meditation und manchmal ist es ein Gang durch den Wald. Sehr gerne sitze ich auf den Stufen an unserer Terrasse und lasse mir, bei einer Tasse Kaffee, die Sonne ins Gesicht scheinen. Das ist wie Urlaub und lädt mich wieder auf.

Und ich liege auch sehr gerne auf der Couch und mache gar nichts.

Mirjam__hauptfleisch_sitzend

Ich stehe auf einer breiten Basis:

Mirjam Hauptfleisch Kontakt
Schreiben und lernen
  • Heilpraktikerin in eigener Praxis
  • Lehrdozentin an der Paracelsus-Schule für Naturheilverfahren GmbH
  • 15 Jahre Berufserfahrung in der Industrie und öffentlichen Verwaltung
  • Dipl.-Betriebswirtin (FH)
Kinder von Mirjam Hauptfleisch
  • verheiratet
  • Mutter von drei Kindern

Was mein Logo mit...


Logo Naturheilpraxis Hauptfleisch

... mir zu tun hat!

Ganz viel. Es wurde extra für mich entworfen. Mit den Adjektiven modern, warm, natürlich und persönlich hat Carolin Rothenburger genau meine Wünsche umgesetzt. Mein Logo strahlt Tiefe aus, die ich sehr in Gesprächen und Gedanken mag. Es zeigt Wachstum, das ich noch mehr mag. Wachsen heißt für mich dem Leben offen und neugierig zu begegnen. Und ich bin absoluter grau-rosa-Fan (gerne auch mal mit Glitzer).


... mit meiner Arbeit zu tun hat!

Immer wieder begeistert es mich, wenn Patienten sich auf ihre Veränderungsprozesse einlassen und sich in ihrem Tempo entwickeln, größer werden und neue Schritte wagen.


... mit dir zu tun hat!

Das wünsche ich dir: Wachstum und Entwicklung, so dass dein Körper und deine Seele in Balance sind.

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Ich freue mich auf dich!

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Mirjam Hauptfleisch