Dankbar sein-Tagebuch

...und was es damit auf sich hat

Dankbar

Herzlich willkommen in 2019. Ich hoffe, du bist gut im neuen Jahr angekommen.

Die zurückliegenden Tage, die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr, strahlen für mich eine ganz besondere Atmosphäre aus. Die Zeit scheint langsamer zu verstreichen und mein Blick richtet sich auf das vergangene Jahr und das kommende Jahr gleichermaßen.

Das vergangene Jahr liegt hinter mir und es blitzen Situationen, Erlebtes, Momente und Gefühle auf. Durch diesen zeitlichen Abstand kann ich die Bilder besser in Ihrer Ganzheit sehen, die einzelnen Szenen setzen sich oft wie Puzzleteile zusammen.

 

Es gibt immer viel zu schmunzeln, lachen, Kopf schütteln, weinen und dankbar zu sein.

Mir geht es so, dass erst der Blick zurück es mir ermöglicht, die Chancen und Möglichkeiten in meinem Erlebten zu sehen. Im akuten Moment sehe ich das nur bedingt.

Und das obwohl ich folgenden Gedanken tief in mir verwurzelt habe: in allen Tiefen und Krisen liegt immer mindestens eine Chance der Entwicklung für die Zukunft.

Mit diesem Gefühl darf ich das vergangene Jahr dankbar verabschieden und das Herz und die Hände gefüllt mit Erfahrungen in das neue Jahr mitnehmen.

Und nun das neue Jahr. Es liegt noch fast unberührt vor mir. Eine grobe Jahresplanung habe ich gemacht, bereits bekannte Termine habe ich eingetragen. Schon beim Eintragen steigt die Vorfreude auf den ein oder anderen Termin. Familienurlaube, Mädelswochenende, Fortbildungen und Praxiszeit zum Beispiel. Vieles ist im Fluss. Vorbereitet im alten Jahr. Hoffentlich Früchte tragend im neuen Jahr.

Dankbar gehe ich das Kommende an. Ohne es zu kennen.

Dankbar möchte ich aber nicht nur am Ende und am Anfang eines Jahres sein. Sondern an jedem Tag. Dankbar bin ich für so vieles:

  •       ein Lächeln
  •       bewusst einen anderen Weg zur Arbeit gefahren
  •       eine Umarmung
  •       ein leckeres Essen
  •       ein Sonnenstrahl durch die Wolkendecke
  •       eine Tasse Tee
  •       eine tolle Patientin
  •       der Teller meines Sohnes in der Spülmaschine

Damit mein Alltag diese Gedanken und Ideen nicht verschluckt habe ich mir ein Notizbüchlein gekauft. Hellblau mit Glitzer.

Ich möchte ausprobieren, was geschieht, wenn ich am Ende des Tages mir drei Dinge notiere, wofür ich an diesem Tag dankbar bin und wie ich mich dabei gefühlt habe.

Mir ist schon bewusst, dass nicht täglich bahnbrechende Dinge geschehen. Zum Glück. Nein, im Gegenteil. Ich möchte die Alltagsdinge in einem anderen Blickwinkel ansehen.

Vielleicht probierst du es auch aus. Über Rückmeldungen freue ich mich sehr.