Hypnose - Weg mit den Vorurteilen -

Hypnose

Hypnose ist ein natürlicher Zustand von Entspannung und Fokussierung nach Innen. Besonders bei Kinder ist er häufig zu beobachten, vor allem wenn sie ganz ins Spiel versunken sind und nichts und niemanden um sich herum wahrnehmen. Wenn man an eine solche Situation denkt, denkt man sicher nicht an Manipulation, Kontrollaufgabe, Willensabgabe oder Ähnliches. Man erfreut sich vielmehr an der Fokussierung auf das Innere.

Und genauso funktioniert seriöse Hypnotherapie, deshalb weg mit den Vorurteilen:

1.    „Der Hypnotiseur hat den bösen Blick, wie die Schlange Kaa im Dschungelbuch.“

Eine Hypnose wird nicht mit den Blicken oder Stimme des Hypnotiseurs eingeleitet. Es gibt verschiedene Möglichkeiten in einen Trancezustand zu kommen. Es kann mit einer Meditation, mit progressiver Muskelentspannung oder auch einer schnellen Variante gearbeitet werden. Der Patient schließt auch die Augen, wenn der Hypnotiseur ihn darum bittet. Alles andere ist Showhypnose.

2.    „Ich verliere die Kontrolle über mich“.

Ihr Unterbewusstsein lässt nur zu, was für Sie stimmig ist. Es reguliert auch, wie tief Sie in die Trance gehen. Es passiert nichts, was Sie nicht wollen. Während einer Trance kann geredet und sich bewegt werden. Deshalb werden Sie auch nicht bellend und nackig auf dem Tisch sitzen.

3.    „Ich kann mich an nichts mehr erinnern“

Bei einem sehr tiefen Trancezustand kann dies durchaus sein, aber auch hier ist das Unterbewusstsein das Regulativ. Es nutzt nur die Suggestionen, die für den jeweiligen Patienten auch passen.

4.    „Hypnose braucht man nur einmal zu machen“

Das lässt sich nicht so einfach sagen. Manchmal benötigt mal wirklich nur eine Sitzung, um den gewünschten Zustand herbeizuführen. Manchmal benötigt man auch mehrere Sitzungen. Es gibt Themen, die man wie eine Zwiebel bearbeitet. Es löst sich Schicht für Schicht. Das Problem hat sich ja auch nicht von einem Tag auf den anderen aufgebaut.

5.    „Hypnose ist nur was für Menschen mit schwachem Willen“

Die Hypnosebereitschaft hängt nicht vom Willen ab, sondern vielmehr vom Vertrauensverhältnis zum Therapeuten und vom eigenen Wunsch nach Veränderung und Selbstverantwortung. Ein starker Wille ist sogar ganz gut, er hilft beim Veränderungsprozess und auch an der Bereitschaft an seinen Themen zu arbeiten.

6.    „Ich bleibe in der Hypnose hängen“

Ein ganz klares Nein. Jeder findet wieder ins Jetzt und Hier zurück. Ein guter Therapeut leitet Sie sanft wieder in den Alltag zurück. Aber auch Sie können den Zustand beenden, wenn Sie sich nicht mehr wohl fühlen

7.    „Risiken und Nebenwirkungen?“

Es gibt ein paar Kontraindikationen, die beachtet werden sollten. Keine Hypnose sollte bei manisch-depressiven Patienten, Epileptikern und Asthmatikern durchgeführt werden. Auch ein Herzinfarkt, Schizophrenie oder akute Rauschzustände sind kontraindiziert. Es sollte auf jeden Fall ein ausführliches Anamnesegespräch vorausgehen.

8.    „Wie geht’s denn eigentlich richtig?“

Die Aufklärung vor der Hypnose ist ganz wichtig. Es werden die Kontraindikationen und der Ablauf erklärt. Zuerst erfolgt die Klärung nach dem Ziel der Sitzung (Raucherentwöhnung, Angst- oder Traumabearbeitung, Antworten auf Lebensfragen). Die Einleitung kann durch eine Meditation oder auch durch eine Schnellinduktion oder ähnliches erfolgen. In der Trance wird am Thema gearbeitet. Mit der posthypnotischen Anleitung verankert man Suggestionen, um dann die Trance wieder auszuleiten.

Wenn noch Fragen offen geblieben sind oder Sie eines Ihrer Themen angehen möchten, kontaktieren Sie mich gerne. Auch können Sie eine Begleitperson mitbringen, damit Sie sich beim ersten Mal in einer Hypnosesitzung sofort wohl fühlen.